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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Peter Wyssbrod

Ein hartnäckiger Mime der Ehrerbietung
 

Peter Wyssbrod wurde am 10. Januar 1938 in Biel geboren. Der gelernte Grafiker begann in den späten 50er-Jahren Theaterszenen zu malen, zunächst nur in schwarz und weiss, später auch in Farbe. Gelegentlich erlaubte es ihm der Verkauf seiner Bilder, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Schliesslich trat Wyssbrod selber auf die Bühne.

Heute ist Peter Wyssbrod als Mime längst international bekannt. Nicht nur als Grafiker, Maler und Mime, sondern auch als Theaterautor und Regisseur ist Wyssbrod tätig. Die Verbindung verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen ist ihm ein Anliegen. So arbeitete er auch als Film- und Fernsehschauspieler, unter anderem in den Filmen «Martha Dubronski» und «Schalltot», und nahm 1980 an der Schweizerischen Plastikausstellung teil. Wyssbrod ist sein eigener Agent und entwirft sein Bühnenbild sowie seine Prospekte und Plakate selber.

Für seine künstlerische Arbeit erhielt Wyssbrod zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem wurde er 1985 mit dem Bieler Kulturpreis geehrt. Er zählt zu jenen seltenen Deutschschweizer Künstlern, die auch in der Romandie begeistert gefeiert werden. Dennoch tritt Wyssbrod oft während langer Zeit kaum in der Schweiz auf, sondern spielt vor allem im Ausland.

Die Feinheiten der Sprache stehen im Mittelpunkt von Wyssbrods künstlerischem Schaffen: jene der Körpersprache, der gesprochenen Sprache, jene des bedeutungsvollen Schweigen. Seine Stücke gelten als zugleich tiefgründig und humorvoll, er präsentiert sie in beeindruckenden Kostümen und Bühnenbildern. Sein Stück «Hommage au Théâtre» - «Hommage ans Theater» führte Peter Wyssbrod erstmals 1979 auf. Weder damals noch in den darauf folgenden Jahren erfuhr er dafür die ihm gebührende Anerkennung. Während mehr als zwanzig Jahren hält der Künstler an diesem Stück fest, nicht ohne fortwährend daran zu arbeiten.

Ein anderes Stück, das Wyssbrod schon seit Jahrzehnten aufführt, ist «Entracte». Er wolle nichts Neues schreiben, sagte Wyssbrod einst dazu, denn mit der letzten Szene des Stücks «Entracte» sei alles gesagt.


AutorIn: Manuela Di Franco
 
 
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