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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Nicolas G. Hayek

Retter der Schweizer Uhrenindustrie
 

Nicolas G. Hayek, geboren am 19. 2. 1928, war Mitgründer sowie Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der «Swatch Group» mit Hauptsitz in Biel. Nachdem er während über vier Jahren bei der Umstrukturierung der Uhrenkonzerne «Asuag» und «SSIH» und beim von ihm vorgeschlagenen Zusammenschluss mitgewirkt hatte, übernahm er 1985 zusammen mit einer schweizerischen Investorengruppe die Aktienmehrheit. 1986 wurde er zum Präsidenten und Delegierten des Verwaltungsrates sowie zum Präsidenten der Konzernleitung ernannt.

Nicolas Hayek war massgeblich am Aufschwung der «Swatch Group» mit den Uhrenmarken «Swatch», «Blancpain», «Omega», «Rado», «Longines», «Tissot», «Certina», «Mido», «Balmain», «Hamilton», «Calvin Klein», «Flik Flak» und «Lanco» beteiligt. Er hat die Strategien, die zu diesem Erfolg geführt haben, Anfang der 80er-Jahre ausgearbeitet. Damit hat die Schweizer Uhrenindustrie 1984 ihre Position als Nummer 1 weltweit wieder gewonnen. Entscheidend war, dass Hayek das Potenzial erkannte, das in der Entwicklung der neuartigen Plastikuhr «Swatch» lag, und die Lancierung dieses Produkts beschloss, welches den Wiederaufschwung der Schweizer Uhrenindustrie begründete.

Hayek war Gründer sowie Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der «Hayek Engineering AG» mit Hauptsitz in Zürich. Das 1963 gegründete Unternehmensberatungsbüro beschäftigt rund 200 Personen.

Nicolas G. Hayek war Ehrendoktor der Universitäten Neuenburg und Bologna. Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl berief ihn 1995 in seinen Rat für Forschung, Technologie und Innovation für die Zukunft Deutschlands und Europas. Ausserdem wurde Hayek 1996 von der französischen Regierung zum Präsidenten des Innovationsrates für Frankreich ernannt.

Nicolas Hayek starb am 28, Juni 2010 in Biel an einem Herzversagen.


AutorIn: Stefan Rohrbach
 
 
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