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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Die Kulturtäter

Der Verein der Kulturtäter wurde 1969 von Olivier Blanchard, Urs Graf, Adrian Hadorn, Werner Hadorn und Hugo Lehmann in Biel gegründet.
 

Die Kulturtäter waren um einen alternativen Kulturbetrieb in Biel bestrebt, insbesondere in den Bereichen des Avantgarde- und Kleintheaters. Im Kellertheater «Théâtre de Poche» der Alten Krone - der Raum wurde von der Stadt zur Verfügung gestellt - sollte ein permanenter Gastspielbetrieb aufrechterhalten werden.

In der ersten Saison 1969/1970 führte der Verein über 100 Veranstaltungen durch. Die teilweise spektakulären, überraschenden, irritierenden Tanz- und Theatervorstellungen machten die Kulturtäter bald im ganzen Land bekannt. Die Namen der ersten auftretenden Künstler, die damals am Beginn ihrer Laufbahn standen, sind heute international bekannt: «Gardi Hutter», «Emil», «Franz Hohler», «Peter Wyssbrod», der «Grand Magic Circus», «Mummenschanz» und das «New Yorker Living Theatre» boten im Kellertheater Vorstellungen.

Finanzielle Unterstützung erhielt der Verein durch Subventionen der Stadt Biel, des Kantons Bern und durch Beiträge der Pro Helvetia. Die restlichen Einnahmen bestanden in den Mitgliederbeiträgen und Eintritten. 1999 konnte der Verein - er nennt sich heute «2500 Kultur/Culture» - sein 30-jähriges Bestehen feiern. Zwar gibt es keine Avantgarde mehr wie noch im Gründungsjahr 1969. Doch die Veranstaltungen der Kulturtäter haben nichts an Aktualität und Gültigkeit eingebüsst. Bei der Auswahl der Künstler lässt sich der Verein von den Kriterien der Qualität, Originalität und Professionalität leiten. Auch die Zweisprachigkeit des Programms ist eine Bedingung, von der die Kulturtäter seit ihren Anfängen nicht abgewichen sind. An so genannten Künstlerbörsen werden neue Talente gesucht, allerdings werden nur professionelle Künstler berücksichtigt. Amateure haben jedoch die Gelegenheit, das von den Kulturtätern verwaltete «Théâtre de Poche» zu mieten.

Jedes Jahr, seit ihrer Entstehung, veranstalteten die Kulturtäter zwischen 15 und 25 Gastspiele freier internationaler Theater- und Tanzgruppen. Die Aufführungen finden heute auch in den Räumlichkeiten am Rennweg 26, im Volkshaus, in der Coupole, der Gewerbeschule und im Gymnasium am See statt.


AutorIn: Manuela Di Franco
 
 
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