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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Jean Mussard (1888-1967)

Der Pionier der Automobilmontage in der Schweiz engagierte sich für eine soziale und liberale Schweiz
 
Jean Mussard wurde am 27. Dezember 1888 als Sohn einer aus Genf stammenden Familie in Wien geboren. Seine Mutter war eine gebürtige Russin namens Nathalie Chtchoulepnikov. Mussard wuchs in Russland auf, wo sein Vater die Oelindustrie in Baku mitbegründen half. Darauf besuchte er das Humanistische Gymnasium in Lausanne. Nach seinem Ingenieurstudium an der ETH Zürich arbeitete er in Oerlikon und in Genf, bevor er zu einem Pionier der Automobilmontage in der Schweiz wurde: Seit der Gründung der General Motors Schweiz in Biel 1935 nahm er in diesem Unternehmen wichtige Funktionen wahr, zuerst jene des supply managers, dann jene des Leiters der public relations. 1953 wurde er pensioniert. Als politisch engagierte Persönlichkeit stand Mussard mehreren sozialdemokratischen Politikern nahe, unter anderem Hans Oprecht und Guido Müller. Er setzte sich für Gesamtarbeitsverträge ein, insbesondere für das im Juli 1937 unterzeichnete Friedensabkommen. Während des Zweiten Weltkrieges war Mussard in der Organisation "Heer und Haus" tätig. Er sprach sich für eine Schweiz aus, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bereit war, sich zu öffnen, um für soziale und liberale Werte einzustehen. Mussard publizierte mehrere Bücher und Broschüren. Er starb am 11. März 1967 in Porza bei Lugano.



AutorIn: Christoph Lörtscher
 
 
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